Seelsorge 2.0

Soziale Medien machen auch – und mancher mag sagen gerade – vor Kirchentüren und Pfarrhäusern nicht halt. Einige sind dabei noch zögerlich, andere zeigen bereits, wie’s gehen kann. Zum Beispiel Stefan Felmy, ein Pfarrer und Religionslehrer in der Diaspora, der über Facebook mit seiner Gemeinde und seinen Schülerinnen und Schülern in regelmäßigem Kontakt steht.

Sein Profil hat er unter dem Namen McPeace De angelegt – so kennt man ihn und die Friedenskirche im brandenburgischen Markgrafpieske. Damit macht Stefan Felmy deutlich, dass er nicht als Privatperson bei Facebook ist, unterschreibt seine Statusmeldungen allerdings mit seinem richtigen Namen, schließlich steht er hinter dem Angebot.

Stefan Felmy hat ein paar Regeln aufgestellt für alle, die auf seiner Pinnwand posten oder sich in den von ihm eingerichteten Gruppen (sehr schön: die Markgrafpiesker Postkutsche zur Organisation von Mitfahrgelegenheiten) unterhalten möchten. Die oberste lautet: Gegenseitiger Respekt. Gerade für Jugendliche wichtig, jedoch längst nicht selbstverständlich. Bisher halten sich alle daran. Es funktioniert, weil es für alle passt.

"Siehste, siehste, det is Markgrafpieske"

Mit den „Markgrafpiesker Nachtgedanken“ veröffentlicht Stefan Felmy regelmäßig Nachdenkenswertes auf seiner Pinnwand. Dies können Zitate von bekannten Persönlichkeiten sein, aber auch eigene Gedanken zum Tag, der hinter ihm liegt. Sie können einen ernsten Hintergrund haben oder amüsant sein. Und wer mal ein offenes Ohr braucht, der kann die Chatfunktion nutzen. Ein von Stefan Felmy gesandter Sonnenstrahl ist dann schon mal gewiss.

Im Web 1.0 findet man Stefan Felmy und die Friedenskirche natürlich auch: www.ekkfs.de/markgrafpieske

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Sein oder nicht sein…

…das ist in der Tat auch heute, 448 Jahre nach der Geburt und 396 Jahre nach dem Tod des Schwans vom Avon immer noch eine der Fragen, die die Welt außerhalb von RTL 2 bewegen. Denn der Bühnenautor und Schauspieler William Shakespeare schied zwar am 23. April 1616 aus dieser Welt, doch das Genie Shakespeare lebt seither fort in seinen ebenso unsterblichen Werken, die manch jüngeres Drama ziemlich alt aussehen lassen – von den Monstrositäten der modernen Unterhaltungsindustrie ganz zu schweigen.

Über die Geheimnisse dieses Erfolges sind ganze Bibliotheken geschrieben worden (genauso wie über die Frage, ob Shakespeare wirklich Shakespeare war – oder vielleicht doch Francis Bacon). Erfolg und Beliebtheit fast aller seiner Stücke hängen letztlich ganz einfach damit zusammen, dass es ihm wie kaum einem anderen gelungen ist, die menschliche Natur mit all ihren Spielarten und deren Stärken und Schwächen in seine Dramen zu kondensieren. Deshalb gilt heute wie vor 400 Jahren: Die Stücke des Barden sind eine Fundgrube für Wahrheiten aus fast jedem Lebensbereich.

Anlässlich seines Geburts- und Todestages sei deshalb die Lektüre der Shakespeare`schen Dramen auch allen Fundraisern und Vertrauenswerbern ans Herz gelegt. Denn auch zu unserem Metier hat der Meister viel Kluges zu sagen. So ist etwa Hals eigentlich auf Feiertage bezogene Aussage „But when they seldom come, they wish`d for come, and nothing pleaseth but rare accidents“ (King Henry IV., Part 1) hinsichtlich der Frequenz von Mailings genauso wahr, und Julia legt – unbewusst – den Finger in die Wunde aller Werbeschaffenden, wenn sie Romeo gegenüber feststellt: „What`s in a name? That which we call a rose by any other name would smell as sweet.“ Und schon Lady Macbeth darf mit ihrem berühmt-berüchtigten Wunsch „Come … unsex me“ als Wegbereiterin und Vorreiterin des Gender Mainstreaming begriffen werden, das ja auch in unserem redaktionellen Alltag immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Weitere Erkenntnisse, Weis- und Wahrheiten stellen sich bei weiterer Lektüre fast zwangsläufig ein. In diesem Sinne: Happy Birthday, Mr. Shakespeare!

 

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Gesellschaftliche Verantwortung leben und kommunizieren

In den “Wirtschaftlichen Nachrichten” der Industrie- und Handelskammer Aachen sind wir in diesem Monat mit einem Beitrag vertreten. Thema: Social Media & CSR.

Social Media sind per se sehr gut geeignet, gesellschaftliche Verantwortung zu leben und zu kommunizieren. Sie ermöglichen

  • eine regelmäßige und stets aktuelle Berichterstattung,
  • einen Dialog auf Augenhöhe mit den Stakeholdern und
  • die Aufnahme und Verarbeitung von Anregungen und Kritik.

Damit erfüllen sie wesentliche Anforderungen an CSR, nämlich Transparenz und Glaubwürdigkeit. Ein Unternehmen, das sein gesellschaftliches Engagement ernst meint, muss diese Bereitschaft also geradezu auch in einer Nutzung der Social Media ausdrücken.

Bisher veröffentlichte Studien belegen jedoch, dass viele Unternehmen die sich ihnen bietenden Möglichkeiten nicht oder nur oberflächlich nutzen. Da verschwinden die CSR-Aktivitäten auch schon mal zwischen den allgemeinen Meldungen und  zeitintensivere Plattformen werden eher vernachlässigt.

Den vollständigen Artikel (auf Seite 22) gibt es hier im pdf-Format zu lesen.

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Vertrauen – noch nie war es so wertvoll wie heute

„Ich bitte Sie um ein Geschenk: um Vertrauen“ – dies sagte unser neuer Erster Mann im Staat, der frisch vereidigte Bundespräsident Joachim Gauck, in seiner heutigen Antrittsrede. Damit wird einmal mehr offenkundig, ein wie hohes Gut Vertrauen doch ist: Selbst an höchster Stelle wünscht man es sich, weil man – nach den Erfahrungen mit dem Amtsvorgänger umso besser – weiß: Ohne Vertrauen geht es nicht…

Was für den Bundespräsidenten gilt, gilt für Hilfswerke und Spendenorganisationen, aber auch für Unternehmen genauso: Noch nie war das Vertrauen von potenziellen Spendern und Kunden so wertvoll wie heute. Darum aber wie Joachim Gauck als Geschenk zu bitten, dürfte im karitativen Sektor wie in der Wirtschaft zu kurz greifen. Denn was der Bürger dem neuen Präsidenten quasi als Vorschuss gerne gewähren wird, damit geht er in anderem Kontext erheblich sparsamer um. Und auch Herr Gauck wird feststellen, dass es mit dem Geschenk auf Dauer nicht getan sein wird und kein Weg daran vorbeiführt: Vertrauen muss man sich erarbeiten.

Wenn Sie erfahren wollen, wie das genau geht, wenden Sie sich am besten vertrauensvoll an uns: Denn Vertrauenswerbung ist seit vielen Jahren eine unserer Kernkompetenzen. Gerne beraten wir Sie und erstellen Ihnen ein individuelles Konzept, mit dem Sie Spender- und Kundenherzen gewinnen und langfristig binden. Bevor Sie also Ihre Zielgruppe um ihr Vertrauen bitten, sollten Sie erstmal mit uns ins Gespräch kommen…

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Die neue FUNDStücke ist da!

Das Aufmacherthema der aktuellen Ausgabe: das Spannungsverhältnis zwischen inhaltlichem Anspruch und der Spendenwirksamkeit eines Anliegens

Die Mitglieder des Deutschen Fundraising Verbands halten in dieser Woche die neue FUNDStücke in Händen. In der aktuellen Ausgabe

  • berichten Fundraiser aus Organisationen sowie Dienstleister über die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von Social Media im Fundraising,
  • wird das Thema Verwaltungskosten in einer Kolumne aufbereitet,
  • gibt es neue Informationen zu den Auswirkungen von SEPA, dem europaweit einheitlichen Euro-Zahlungverkehrsraum, auf das Fundraising.

Wir haben den Deutschen Fundraising Verband bei der Redaktion und grafischen Gestaltung des Hefts unterstützt und wünschen viel Vergnügen beim Lesen!

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Buchtipp: Praxiswissen Online-Marketing

Noch ganz druckfrisch: Die 3. Auflage von Praxiswissen Online-Marketing wurde umfassend aktualisiert.

Im Februar erschien die 3. Auflage von “Praxiswissen Online-Marketing”. Das Buch entwickelt sich in Deutschland zu einem Standardwerk für das Thema Online-Marketing und ist daher auch für Fundraiser interessant. Der Autor, Dr. Erwin Lammenett, hat im Fundraising-Umfeld bereits eine ganze Reihe von Online-Marketing-Projekten realisiert und führt in seinem Buch einige davon als Praxisbeispiele an.

Das Buch stellt sämtliche Teildisziplinen des Online-Marketings vor: Von Affiliate-Marketing über E-Mail-Marketing, Keyword-Advertising und Online-Werbung bis hin zur Suchmaschinen-Optimierung. Praxisbeispiele veranschaulichen die eingesetzten Strategien.

Wie gelingt profitables Online-Marketing bzw. im übertragenen Sinne erfolgreiches Online-Fundraising? Die Leserinnen und Leser erfahren,

  • wie sie die Instrumente des Online-Marketings erfolgreich nutzen,
  • welche sie sinnvoll miteinander kombinieren können und
  • wie sie ein effizientes Controlling aufbauen.

Dr. Erwin Lammenett ist Firmengründer und Geschäftsführer der Internetagentur team in medias GmbH und Mitglied im Praxisbeirat der Fachhochschule Düsseldorf, FB Medien. Er war der erste Autor im deutschen Sprachraum, der das Beziehungsgeflecht zwischen den einzelnen Disziplinen des Online-Marketings untersucht und parallel eine Studie dazu veröffentlicht hat. Wir haben bereits bei mehreren Projekten eng mit ihm zusammengearbeitet.

Weitere Informationen zum Buch gibt es direkt beim Verlag Springer Gabler.

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Begleitung durch die Fastenzeit

Gedanken für 40 Tage: Der MISEREOR-Fastenkalender begleitet die Menschen durch die Fastenzeit.

In der Fastenzeit haben wir die Möglichkeit, innezuhalten und uns auf das Wesentliche im Leben zu besinnen. Auch 2012 stellt MISEREOR allen Fastenden seinen Fastenkalender zur Seite: Gebete und Meditationen, Berichte aus den MISEREOR-Projekten, Rezeptideen sowie Geschichten für Groß und Klein geben den Leserinnen und Lesern täglich Impulse für Veränderung und Neuorientierung.

In diesem Jahr können sie sich unter anderem über Gedanken von Óscar Romero und Martin Luther King  freuen. Für die Kinder gibt es Bastelvorlagen für einen Osterstrauß, Mandalas zum Ausmalen und eine Anleitung zu „Kora“, einem Spiel aus Kenia.

Mit seinen farbenfrohen Bildern ist der Fastenkalender 2012 erneut ein Schmuckstück für die Wand. Und wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr wieder mit der grafischen Gestaltung zum Gelingen des MISEREOR-Fastenkalenders beitragen durften!

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Neues zum Datenschutz

Die EU will den Datenschutz für alle Bürger in der Gemeinschaft gleichermaßen regeln.

So langsam trudeln sie ein: Die E-Mails und Briefe von Dienstleistern, doch bitte beigefügte Einverständniserklärung auszufüllen, damit man auch zukünftig noch Mediadaten, Produktinformationen und Ähnliches zusenden kann. Am 31. August 2012 endet eine im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) vorgesehene Übergangsfrist. Danach durften Daten, die vor dem 01. September 2009 erhoben wurden, auch ohne Einwilligung des Empfängers  für Werbezwecke genutzt werden.

Und auch auf europäischer Ebene tut sich etwas. Besserer Schutz der Privatsphäre, und das für alle: Viviane Reding, Justizkommissarin der Europäischen Union, hat Ende Januar einen Entwurf für eine Allgemeine Europäische Datenschutzverordnung vorgelegt. Diese wird unmittelbar in allen Mitgliedstaaten gelten und bisheriges nationales Recht ablösen. Zwar müssen der EU-Ministerrat und das Europäische Parlament noch zustimmen (und das kann dauern …), dennoch hat sich insbesondere der Deutsche Direktmarketing Verband (DDV) schon einmal genauer mit dem befasst, was da kommen mag. Ausführlichere Informationen sind hier zusammengestellt, wir bieten eine kleine Zusammenfassung.

Erleichtert ist man, dass es im Rahmen des Direktmarketings keine generelle Einwilligungslösung geben wird, die Ausnahmeregelungen aus dem BDSG (Kommunikation mit Bestandskunden, Nutzung allgemein zugänglicher Adressverzeichnisse, berufsbezogene Werbung) außer Kraft gesetzt hätte. Allerdings befürchtet man, dass der Aufbau dieser allgemein zugänglichen Adressverzeichnisse in Zukunft erschwert wird. So ist beispielsweise unklar, inwieweit Adressdienstleister zukünftig die notwendige Zweckbindung im Sinne ihrer Kunden handhaben dürfen. Ein „Interesse Dritter“, wie es das BDSG vorsieht, ist in der EU-Verordnung nicht mehr eindeutig vermerkt. Problematisch findet man in diesem Zusammenhang das sehr explizite Recht, nun jederzeit die Einwilligung zu Direktmarketingmaßnahmen zurückziehen zu können. Sind zuvor bereits die Daten an Dritte weitergegeben worden, so dürfen diese die Daten eigentlich nicht mehr verarbeiten. In der Praxis könnte eine solche unbedingte Gewährleistung schwierig werden. Das BDSG hat bisher die Übermittlung als zulässig erachtet, sofern zum Zeitpunkt des Vertrags eine Einwilligung vorlag und das Rücknahmerecht in diesen Fällen nicht so klar geregelt.

Und auch das „Recht auf Vergessenwerden“, im Zeitalter von Facebook und Co. immer häufiger gefordert, kann in der praktischen Umsetzung schwierig werden. Denn im Rahmen des Direktmarketings möchte der Betroffene vermutlich lediglich nicht mehr angeschrieben werden. Eine Kennzeichnung statt einer Löschung wäre hier angebracht, um auszuschließen, dass die Daten zu einem späteren Zeitpunkt nicht zufällig doch noch einmal gesammelt und zu Werbezwecken benutzt werden.

Natürlich hat sich auch der Bundesverband der Verbraucherzentralen mit der EU-Verordnung beschäftigt – und bewertet einiges naturgemäß anders als der DDV. Einen Überblick gibt es hier.

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Typisch deutsch: Die jährliche Wahl des Unworts

Seit vergangener Woche ist es offiziell: „Döner-Morde“ ist das Unwort des Jahres 2011. Der Begriff, so die Begründung der für die Wahl zuständigen Jury an der Universität Frankfurt am Main, reduziere die Opfer rechtsradikaler Mörder auf ein Imbissgericht und diskriminiere sie dadurch in höchstem Maße. Aus den Medien ist der Begriff deshalb bereits verbannt.

Zu der Begründung der Sprachwächter könnte man aus linguistischer Sicht sicherlich einiges sagen – Stichwort „Vagheit endozentrischer Komposita“, bei denen das linke Element eben nicht unbedingt das Sinnobjekt des rechten sein muss (und bei „Döner-Morde“ auch sicherlich nicht als solches intendiert ist, wodurch eine beabsichtigte Diskriminierung zumindest fraglich erscheint). Doch diese Diskussion können wir getrost den Experten überlassen…

Indes könnte sich einem das Gefühl aufdrängen, dass die jährliche Wahl eines Unwortes per se etwas typisch Deutsches ist. Denn sie geht fast immer einher mit einem erhobenen moralischen Zeigefinger, der uns Sprechern (und Schreibern) sagen soll: Dieses Wort ist politisch nicht korrekt, bitte nicht mehr benutzen! Dabei sind die kritisierten Begriffe z.T. durchaus kreative Wortschöpfungen wie „Rentnerschwemme“ (Unwort des Jahres 1996), „Ich-AG“ (2002) oder „Herdprämie“ (2007). Freilich trifft man in der Liste der Unwörter auch auf Zynismen à la „sozialverträgliches Frühableben“ (1998) oder „Entlassungsproduktivität“ (2005). Andererseits lässt einen Hilmar Koppers „Peanuts“, womit der Deutschbanker 1994 einen 50-Millionen-DM-Kredit an Pleitier Dr. Jürgen Schneider bezeichnete, heute angesichts der zur Euro-Rettung notwendigen Milliarden- und Billionen-Summen nur müde lächeln bzw. zu der Erkenntnis gelangen: Aus heutiger Sicht hatte der Mann recht, er war seiner Zeit einfach voraus!

Wie dem auch sei: Nicht wenige (wenn auch sicherlich nicht alle) der seit nunmehr 20 Jahren gekürten Unwörter zeugen eigentlich von sprachlicher Vitalität – ein begrüßenswertes Faktum, zeigt es doch, dass unsere Sprache lebt und sich nicht nur auf erstarrte Formeln beschränkt. Dass dabei der politischen Korrektheit nicht immer Genüge getan wird, sollten wir mit Gelassenheit hinnehmen: Schließlich sind wir nicht alle linguistische „Gutmenschen“ – ein Begriff übrigens, der bei der jüngsten Wahl immerhin den zweiten Platz belegte.

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Face-to-Face › Friend-to-Friend

Unser Ansatz: Friend-to-Friend-Fundraising

Face-to-Face-Fundraising ist eines der erfolgreichsten Instrumente zur Gewinnung von Spendern und Förderern für gemeinnützige Organisationen. Das Prinzip ist einfach: Menschen sprechen Menschen direkt an – auf der Straße, im Einkaufszentrum, beim Stadtteilfest. Oder auf besonderen Veranstaltungen, bei denen die Zielgruppendichte unter den Teilnehmern besonders hoch ist.

Die Herausforderung: Die Dialoger dürfen nicht unglaubwürdig wirken – was aber immer wieder vorkommt, wenn sie nicht hundertprozentig zur Organisation passen, für die sie werben. Und: Sie dürfen auf keinen Fall aufdringlich wirken – was aber mit hoher Wahrscheinlichkeit der Fall ist, wenn sie auf Provisionsbasis arbeiten und ihr finanzieller Erfolg von möglichst vielen Spendenzusagen abhängt. Die Arbeit mit Provisionen stößt deshalb berechtigterweise bei immer mehr Spenderinnen und Spendern auf große Skepsis.

Mit unserem Friend-to-Friend-Fundraising haben wir einen besseren Ansatz:

Denn Fundraising ist Friendraising. Wenn wir im direkten Gespräch mit potenziellen
Spenderinnen und Spendern für Ihre Anliegen werben, profitieren Sie von einigen wichtigen Unterschieden zum „herkömmlichen“ Face-to-Face-Fundraising.

→ Individuelle Auswahl und Ausbildung der Dialoger

  • Wir finden die Dialoger, die zu Ihrer Organisation, zu Ihrem Anliegen und zu Ihrer Zielgruppe passen. Zum Beispiel Eltern nach der Erziehungspause, Studierende oder Ehrenamtler aus Ihrer Organisation.
  • Wir bilden die eigens für Sie gewonnenen Dialoger so aus, dass sie authentisch und
    überzeugend für Ihre Anliegen werben können. Sie werden zu Freunden Ihrer
    Organisation, die mit Begeisterung weitere Freunde gewinnen.
  • Wir begleiten die Dialoger bei ihren Einsätzen und trainieren sie auch vor Ort.

→ Keine Provisionen

  • Wir bieten den für Sie eingesetzten Dialogern keine Provisionen an.
  • Sie erhalten ein festes und regelmäßiges Honorar für ihre Arbeit, das in keiner Weise an Erfolgsquoten gebunden ist.
  • Auf diese Weise können sich die Dialoger ganz auf das Prinzip „überzeugen statt überreden“ konzentrieren und neue Freunde gewinnen, die Ihnen lange erhalten bleiben. Der Fokus liegt dabei auf der Qualität, nicht nur auf der Quantität der neuen Freunde. Anders ausgedrückt: Die Zahl der Abschlüsse ist möglicherweise niedriger als bei teilweiser Bezahlung auf Provisionsbasis. Dafür ist aber auch die Stornoquote niedriger.

→ Erfahrung und Seriosität

  • Seit mehr als 30 Jahren beschäftigen wir uns mit den Themen Fundraising und Vertrauenswerbung – wir wissen, wie man das Vertrauen der Menschen gewinnt.
  • Wir sind eine bewährte Agentur mit langjähriger Erfahrung in der Arbeit für gemeinnützige Organisationen – wir kennen Ihre Zielgruppen.
  • Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Mitglieder des Deutschen Fundraising Verbandes – wir achten und fördern die 19 Grundregeln für eine gute, ethische Fundraising-Praxis.
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